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Dienstags … im <br />Tagebau
Unter Dinosauriern

Im »Vereinigten Schleenhain« wird Braunkohle abgebaut, Dörfer müssen weichen. Den Kohleausstieg versteht hier niemand
von Katharina Müller-Güldemeister vom 28.06.2020
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Blick ins große Loch: Bergmann Carsten Hanke im »Tagebau Vereinigtes Schleenhain« bei Leipzig. Vom Dorf »Peres«, das hier mal stand, ist nichts mehr übrig..(Foto: Müller-Güldemeister)
Blick ins große Loch: Bergmann Carsten Hanke im »Tagebau Vereinigtes Schleenhain« bei Leipzig. Vom Dorf »Peres«, das hier mal stand, ist nichts mehr übrig..(Foto: Müller-Güldemeister)

Wenn Carsten Hanke Frühschicht hat, beginnt sein Arbeitstag um 4.50 Uhr. Als Erstes geht er in die Umkleide, die im Tagebau »Kaue« genannt wird, eine Halle voller Spinde. Unter der Decke hängen die Arbeitsmonturen zum Trocknen. Der 39-jährige Bergmann mit dem Dreitagebart hat eine typische Tagebau-Biografie. Schon seine Eltern und Großeltern waren Bergarbeiter. Als 16-Jähriger hat er hier im Tagebau Vereinigtes Schleenhain seine Ausbildung zum Industriemechaniker angefangen und sich danach zum Vorarbeiter für Großgeräte hochgearbeitet. »Das ist eins unter Steiger«, sagt Hanke, nicht ohne Stolz.

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