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Bollywood
Wo Indiens Träume flackern

Die indische Filmindustrie »Bollywood« ist ein Spiegelbild für die Sehnsüchte von Millionen von Indern. Zugleich verhandeln die Filme auch heiße gesellschaftliche Themen wie Kastensystem, Frauenrollen und Nationalstolz.
von Marian Brehmer vom 19.03.2026
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Im Kino: Mehr als 30 Millionen Menschen in Indien sehen sich jede Woche einen Film an. Kein Land produziert mehr Filme. (Foto: pa/NurPhoto//Anuwar Hazarika)
Im Kino: Mehr als 30 Millionen Menschen in Indien sehen sich jede Woche einen Film an. Kein Land produziert mehr Filme. (Foto: pa/NurPhoto//Anuwar Hazarika)

Der Statistenjäger verteilt Visitenkarten an Touristen in der indischen Metropole Mumbai. Bald steigen zwei Dutzend in einen Bus, der sie an den Rand der Stadt bringt. Dort sollen sie als Komparsen bei Dreharbeiten mit der berühmten Schauspielerin Kareena Kapoor mitwirken. Die einzige Gemeinsamkeit der zusammengewürfelten Gruppe: ihre weiße Haut. Die Crew braucht westliche Gesichter, denn der Film spielt in den USA. Mitten in der Nacht beginnen die Aufnahmen in einem Vorstadtsupermarkt, der kurz zuvor erst seine Türen geschlossen hat. Ein paar Preistafeln müssen noch ausgetauscht werden, schließlich zahlt man in Amerika in Dollar, nicht in Rupien.

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Schlagwörter: Indien Kino
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