NS-Verbrechen
Würde über den Tod hinaus
von
Josefine Janert
vom 09.11.2021
Joachim Kozlowski ist Umbetter beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Er findet pro Jahr etwa 500 Tote. Die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft würdig zu bestatten ist ihm ein Herzensanliegen (Foto: Janert)
Am Abend des 24. April 1945, einem sonnigen Frühlingstag, brach eine Gruppe Polizisten auf, um ihren Kollegen ein Grab zu schaufeln. Sie gruben in einem Waldstück am westlichen Rand von Berlin, das die Wehrmacht für Übungen genutzt hatte. Von zwei Seiten näherte sich die Rote Armee. Sie war nur noch 500 Meter entfernt. Ab und zu musste die Grabung wegen Fliegerangriffen unterbrochen werden.
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Datum der Erstveröffentlichung: 05.11.2021

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