Kommentar
Beten unter Verdacht
Der Weltgebetstag am 1. März ist ein weltweites ökumenisches Ereignis. Jedes Jahr bereiten Frauen aus einem anderen Land die Texte, Gebete und Gesänge vor, dazu gibt es Informationsmaterialien. Eine Mischung aus Gottesdienst, Landeskunde und Solidaritätsaktion im Mikrokosmos einer Gemeinde. Dieses Jahr gibt es Streit. Die Liturgie, schon lange vorbereitet von Palästinenserinnen, wurde nach dem Massaker der Hamas an 1139 Menschen von einigen deutschen Theologen scharf kritisiert. Daraufhin griff das Deutsche Komitee für den Weltgebetstag überarbeitend ein.
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