Olympische Spiele
Boykott allein bringt nichts
Es ist immer das gleiche Spiel. Erst werden Sportereignisse an Länder unter autoritären Regimen vergeben. Und dann, relativ kurz, bevor sie beginnen, fällt den Machthabern demokratischer Länder auf, wie schlimm sie das finden, und das Wort Boykott ist überall zu hören. Bei den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi war das so, jetzt vor den Winterspielen in Peking ist das so, und bei den Fußball-Winterweltmeisterschaften in Katar 2022 wird es so sein. Vor Peking prescht US-Präsident Joe Biden mit einem angekündigten »diplomatischen Boykott« voran, Amtskollegen anderer Länder machen schon mit.
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