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Die deutschen Bischöfe in Rom
Causa finita

Der Ad-Limina-Besuch der deutschen Bischöfe geriet zur kalten Dusche. Das mal klagende, mal klaglose Ertragen wird ihnen jetzt nicht mehr reichen
von Michael Schrom vom 20.11.2022
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Kein päpstlicher Gesprächsbedarf zum Synodalen Weg: Der Dissens zwischen Rom und der Mehrheit der deutschen Bischöfe dauert fort. (Foto: Matthias Kopp / DBK)
Kein päpstlicher Gesprächsbedarf zum Synodalen Weg: Der Dissens zwischen Rom und der Mehrheit der deutschen Bischöfe dauert fort. (Foto: Matthias Kopp / DBK)

Hinfallen, Aufstehen, Mitra richten, weitergehen. So lautete bislang das Motto der reformorientierten deutschen Bischöfe. Warnbriefe aus Rom? Ach wo, alles nicht so gemeint. Stoppschilder aus dem Vatikan? Können unmöglich von Franziskus sein. Der ist doch der Vordenker einer synodalen Kirche. Wenn wir nur einmal die Möglichkeit hätten, mit ihm unter – sagen wir 120 Augen – zu sprechen, dann wird er uns schon verstehen, und alles wird gut! So lautete die Mutmach-Erzählung der Progressiven vor dem Ad-Limina-Besuch. Es war ein Pfeifen im Walde. Denn das erhoffte Treffen zum Synodalen Weg mit dem Papst und den wichtigsten Kurienchefs hat nicht stattgefunden. Der Papst kam einfach nicht. Wie eine „Schulklasse“ – so Daniel Deckers in der FAZ – hat das Oberhaupt der Katholiken die deutschen bei ihrem Herzensprojekt düpiert und sitzen gelassen. Wobei man freilich dazusagen muss, dass der Synodale Weg nicht das Herzensprojekt aller Bischöfe ist.

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