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Kommentar
Das notwendige Nein zur AfD

Die katholischen Bischöfe erklären Christentum und völkischen Nationalismus für unvereinbar. Nimmt man den christlichen Glauben ernst, ist das unausweichlich, auch wenn es Konflikte in den eigenen Reihen bringt.
von Matthias Drobinski vom 05.03.2024
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Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Augsburg. (Foto: pa/Karl-Josef Hildenbrand)
Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Augsburg. (Foto: pa/Karl-Josef Hildenbrand)

Die katholischen Bischöfe in Deutschland haben ihre mutigste und beste Erklärung seit langem veröffentlicht. Sie ist mit einem so schlichten wie klaren Satz überschrieben: »Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar.« Punkt, fertig, aus. Die Erklärung kommt spät. Auch für die Bischöfe brauchte es offenbar den Schreck der »Correctiv«-Veröffentlichungen; dabei waren auch schon im Herbst, als die demokratische Mitte wie paralysiert dem Erstarken der AfD zusah, völkischer Nationalismus und Christentum unvereinbar. Aber sie kommt nun mit der wünschenswerten Klarheit: Eine Partei, die wie die AfD zwischen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus changiert, ist für Christinnen und Christen unwählbar und kann für sie kein Ort der politischen Betätigung sein. Und wer rechtsextreme Parolen verbreitet, wer Rassismus und Antisemitismus das Wort redet, hat nichts in einem kirchlichen Amt zu suchen.

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