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Atomkraft
Der Ausstieg aus dem Ausstieg

Der von Kanzler Scholz beschlossene AKW-Weiterbetrieb hilft der Ampelkoalition über den Winter, nicht der Bevölkerung. Ein Kommentar.
von Nana Gerritzen vom 18.10.2022
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Ein Mann, ein Machtwort: Die Entscheidung von Bundeskanzler Olaf Scholz hilft der Koalition, macht aber keine Wohnung warm. (Foto: PA/SZ Photo/Mike Schmidt)
Ein Mann, ein Machtwort: Die Entscheidung von Bundeskanzler Olaf Scholz hilft der Koalition, macht aber keine Wohnung warm. (Foto: PA/SZ Photo/Mike Schmidt)

Nach wochenlangem Streit hat Bundeskanzler Olaf Scholz ein Machtwort gesprochen: Auch das Atomkraftwerk Emsland soll bis zum 15. April 2023 weiterlaufen können, neben den süddeutschen Kraftwerken Isar 2 und Neckarwestheim 2. Mit diesem Ausstieg aus dem Ausstieg rettet der Kanzler vielleicht die Ampelkoalition über den Winter. Der Bevölkerung nutzt dieser Schritt nicht. Einzig positiv ist, dass die Regierung nun keine zusätzliche Energie mehr auf die Debatte um drei Kraftwerke verschwendet, die aktuell nur sechs Prozent zum deutschen Strommix beitragen.

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