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Elly Schlein im Porträt
Die »Anti-Meloni«

Elly Schlein führt jetzt die Partito Democratico an, die italienischen Sozialdemokraten. Ihre Wahl kam überraschend und wird vor allem im urbanen Milieu gefeiert. Sie ist aber auch mit Risiken verbunden für die gebeutelte Partei.
von Constantin Wißmann vom 15.03.2023
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Elly Schlein: Hoffnung der italienischen Linken (Foto: pa/Alessandro Bremec)
Elly Schlein: Hoffnung der italienischen Linken (Foto: pa/Alessandro Bremec)

Ich bin eine Frau, liebe eine Frau, bin keine Mutter, bin aber deswegen nicht weniger Frau« – es war eine Mischung aus Aufschrei und Kampfesparole, mit der sich Elly Schlein vor den Wahlen in Italien im vergangenen Herbst explizit gegen die postfaschistische Giorgia Meloni gestellt hatte. Meloni hatte ihre konservativ-traditionelle Haltung davor so bekräftigt: »Ich bin eine Frau, eine Mutter, eine Italienerin und eine Christin.« Meloni wurde die erste Frau an der Regierungsspitze des Landes. Doch auch die wichtigste Stimme der Opposition wird nun weiblich sein. Die 37-jährige Schlein wurde für viele überraschend zur neuen Vorsitzenden der italienischen Sozialdemokraten gewählt. Beim Geschlecht aber enden schon die Parallelen. In fast jeder Hinsicht ist Schlein der Gegenentwurf zur Premierministerin, die »Anti-Meloni«.

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Schlagwörter: Giorgia Meloni Italien Linke
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