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Mensch und Tier
Die Widerständige

Karin Mück lebt auf einem Hof, der einst dem Großvater von Beatrix von Storch gehörte, betreibt dort ein Kuhaltersheim und findet Luisa Neubauer super – wandelnder Widerstand gegen das Weltbild der AfD-Politikerin. Jüngst konterte sie ihr im Internet.
von Anne Strotmann vom 03.06.2021
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Viva la Soja: Karin Mück isst keine Tiere, sondern kämpft dafür, dass sie leben können (Foto: Udo Taubitz)
Viva la Soja: Karin Mück isst keine Tiere, sondern kämpft dafür, dass sie leben können (Foto: Udo Taubitz)

Eigentlich hat sie Besseres zu tun, als einer AfD-Politikerin zu kontern. Karin Mück kümmert sich auf ihrem Hof, dem »Kuhaltersheim Hof Butenland« um etwa vierzig Rinder, außerdem um Enten, Gänse, Hühner, Hunde, Katzen und Pferde. Der Hof gehörte Erbgroßherzog Nikolaus zu Oldenburg, bis dieser nach Ende der Nazizeit enteignet wurde. Dessen Enkelin, AfD-Politikerin Beatrix von Storch, hatte die Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer jüngst auf Facebook als »öko-sozialistische Göre« zu diffamieren versucht, garniert mit abfälligen Bindestrich-Wortschöpfungen wie »Soja-Teutonen«. Karin Mücks Antwort an von Storch machte die Runde im Netz: Sie finde »Frau Neubauer toll, weil sie im Gegensatz zu Ihnen Argumente hat, ihr die Zukunft gehört und sie Diffamierungen unterlässt«. Vor allem freue sie sich, dass »auf diesem wunderschönen Hof, der heute grün statt braun in der Sonne glänzt« nun sie und ihr Partner Jan Gerdes säßen – ein sojaessender Widerspruch gegen das von Storch’sche Weltbild.

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