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Anschlag von Würzburg
Ein Ziel für den Wahn

Drei Menschen wurden in Würzburg erstochen, mehrere schwer verletzt. Der Anschlag hat eine politische Dimension, auch wenn der Täter psychisch krank ist.
von Matthias Drobinski vom 06.07.2021
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Nach der Schreckenstat von Würzburg (Foto: PA/DPA/Daniel Karmann)
Nach der Schreckenstat von Würzburg (Foto: PA/DPA/Daniel Karmann)

Drei Menschen erstach Abdirahman A. an einem Freitagnachmittag in einem Würzburger Kaufhaus. Er soll dabei »Allahu Akbar« gerufen haben. Später, als er, von der Polizei angeschossen, im Krankenhaus lag, murmelte er vom Dschihad. Der aus Somalia stammende Mann habe ein islamistisch motiviertes Attentat begangen, sagte daraufhin Bayerns CSU-Innenminister Joachim Herrmann. Dann aber zeigte sich: Der Täter war psychisch krank, ob überhaupt schuldfähig, wird nun das Gericht klären müssen. War also Bayerns Innenminister voreilig? War es falsch, die Tat politisch zu deuten?

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