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Claudia Sheinbaum
Erste Frau an der Spitze Mexikos

Mit Claudia Sheinbaum wurde in Mexiko erstmals eine Frau und eine Jüdin zur Präsidentin gewählt. Doch kann sie die Gewalt im Land stoppen?
von Martina Farmbauer vom 13.06.2024
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Hat gesiegt: Claudia Sheinbaum, künftige Präsidentin Mexikos. (Foto: pa/reuters/Daniel Becerril)
Hat gesiegt: Claudia Sheinbaum, künftige Präsidentin Mexikos. (Foto: pa/reuters/Daniel Becerril)

Die Anhängerinnen von Claudia Sheinbaum in Mexiko-Stadt jubelten: »Presidenta! Presidenta!« Ihre Kandidatin war mit großem Vorsprung zur ersten Präsidentin des »Macholandes« Mexiko gewählt worden. Sie wird zudem die erste Jüdin im höchsten Staatsamt Mexikos sein. Die Favoritin der regierenden linken Morena-Bewegung bekam bei der Wahl Anfang Juni knapp 60 Prozent der Stimmen. »Nicht ich, wir alle sind angekommen«, sagte die 61 Jahre alte Physikerin Sheinbaum – und meinte die Frauen. Eine »Republik der Frauen«, von der sie im Wahlkampf sprach, ist Mexiko nicht. Doch feministische Bewegungen sind aktive Kräfte der Zivilgesellschaft und protestieren gegen die Gewalt gegen Frauen. Die Wahl Sheinbaums spiegelt den wachsenden Einfluss der Frauen in der Politik.

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Schlagwörter: Mexiko Wahl
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