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Eva Welskop-Deffaa

Die Caritas-Präsidentin fordert mehr Tempo beim Ausstieg aus fossilen Energien. Es brauche klare Vorgaben der Politik bei der Umstellung von Heizungen.
vom 21.05.2026
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Eva Welskop-Deffaa (Foto: epd-bild/Christian Ditsch)
Eva Welskop-Deffaa (Foto: epd-bild/Christian Ditsch)

Eva Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbands, findet, dass die aktuelle Energiekrise sichtbar mache, wie riskant die Abhängigkeit von fossiler Energie sei. »Wer sich heute für die Gasheizung entscheidet, kann morgen und erst recht übermorgen mit dauerhaft hohen Kosten konfrontiert sein.« Zusammen mit der Klima-Allianz und dem AWO-Bundesverband fordert deswegen die Caritas von der Bundesregierung, einen »Ausstieg aus der fossilen Kostenfalle«.

Zuvor hatte der Expertenrat für Klimafragen bekannt gegeben, dass die Klimaschutzziele aktuell zwar erreicht werden, langfristig aber nicht. So werde zum Beispiel das geplante neue Heizungsgesetz die Situation eher verschlechtern als verbessern, weil Gas- und Ölheizungen nach den Plänen der Bundesregierung weiter eingebaut werden dürfen.

»Wir brauchen klare Zielvorgaben für neue Heizungen, die überwiegend mit erneuerbaren Energien betrieben werden sollten, sowie eine verlässliche und zielgenaue Förderung, die sich am Einkommen orientiert und Leistungsfähigkeit berücksichtigt«, sagt Welskop-Deffaa. Energiewende und Klimaschutz müssten konsequent, sozial und vorausschauend gestaltet werden, so die Caritas-Präsidentin.

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Schlagwörter: Caritas Klimaschutz
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