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Weltklimakonferenz
Geld fürs Klima

Um die fossile Industrie für Klimaschäden zur Verantwortung zu ziehen, müssen Übergewinne besteuert werden. Ein Kommentar.
von Mathea Willmann vom 22.11.2024
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Während beim Klimaschutz die Gelder fehlen, fließen jährlich sieben Billionen Dollar Subventionen in die fossile Industrie (Foto: picture alliance / Global Warming Images)
Während beim Klimaschutz die Gelder fehlen, fließen jährlich sieben Billionen Dollar Subventionen in die fossile Industrie (Foto: picture alliance / Global Warming Images)

Bei der 29. Weltklimakonferenz geht es in diesem Jahr vor allem ums Geld. Delegierte aus rund 200 Staaten haben in den vergangenen zwei Wochen darüber verhandelt, wie der Globale Süden im Umgang mit den Folgen der Klimakatastrophe unterstützt werden kann – und wer dafür bezahlt. Schon jetzt sind jedes Jahr 24 Millionen Menschen auf der Flucht vor klimabedingten Katastrophen wie Dürren oder Überschwemmungen. Betroffen sind dabei vor allem die Länder, die zur Erderwärmung wenig beigetragen haben. Sie fordern deswegen, die Zahlungen für Klimaschäden zu erhöhen – von jährlich 100 Milliarden auf eine Billion Dollar. Stattdessen fließen aber nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds weltweit rund sieben Billionen Dollar Subventionen an die fossile Industrie.

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