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China-Politik
Kein Wandel durch Handel

Joe Biden und die Europäer demonstrieren eine neue Einigkeit. Nur beim Thema China will Deutschland den harten US-Kurs gegen Peking nicht mitgehen. Geld ist der deutschen Regierung wichtiger als Einbußen zu riskieren für westliche Werte.
von Constantin Wißmann vom 24.06.2021
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Die EU mag sich nicht zu einem harten Kurs gegen China durchdringen. Das liegt vor allem an deutschen Wirtschaftsinteressen. (Foto: pa/Adam Schultz/White House)
Die EU mag sich nicht zu einem harten Kurs gegen China durchdringen. Das liegt vor allem an deutschen Wirtschaftsinteressen. (Foto: pa/Adam Schultz/White House)

Die Erleichterung der EU-Vertreter beim G7-Gipfel war groß: In Joe Biden sieht man wieder einen vernunftgeleiteten amerikanischen Ansprechpartner. Beim Thema China jedoch scheiden sich die westlichen Geister weiterhin. Der US-Präsident will sein Land und die EU zu einer Allianz gegen China zusammenschweißen. Chinas Macht und Machtanspruch wachsen immer stärker, nicht zuletzt aus einem Gefühl der Überlegenheit des eigenen Wegs heraus, dieser historisch einmaligen Verquickung aus Turbokapitalismus und Diktatur. Als Beispiel feiert das Regime den effizienten Umgang mit der Corona-Pandemie.

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