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Meinung
Keinen zurücklassen

16 Prozent der jungen Menschen zwischen 25 und 34 Jahren in Deutschland haben weder Abitur noch einen Berufsabschluss. Und noch immer werden schwache Schüler aussortiert und nach unten durchgereicht. Das ist irre, meint Christoph Fleischmann.
von Christoph Fleischmann vom 27.09.2023
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(Foto: istockphoto/www.danr.ro)
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Und ewig grüßt das Murmeltier: Wenn die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Bildung in den Mitgliedsländern vermisst, dann fällt regelmäßig auf, dass Deutschland in puncto Bildungsgerechtigkeit hinterherhinkt. Dieses Jahr alarmierend: Der Anteil der jungen Leute zwischen 25 und 34 Jahren, die im Jahr 2022 weder Abitur noch einen Berufsabschluss haben, ist seit der letzten Erhebung 2015 gestiegen und liegt mit 16 Prozent nun über dem OECD-Durchschnitt. 16 Prozent – das sind fast 1,7 Millionen junge Erwachsene! Abgesehen von der persönlichen Perspektivlosigkeit, die damit einhergeht, leisten wir uns in Deutschland in Zeiten von Fachkräftemangel 1,7 Millionen unausgebildete junge Menschen. Wie irre ist das! Und wie kann es dazu kommen?

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Schlagwörter: Bildung Deutschland
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