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Lasst die Experten ran!

Um Rassismus zu bekämpfen, muss die Politik auf die Betroffenen hören. Dafür braucht es einen Partizipationsrat, wie ihn mehrere Migrantenorganisationen fordern.
von Viola Rüdele vom 10.09.2020
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Ein Partizipationsrat, in dem Menschen mit Einwanderungsgeschichte sitzen, bildet die Gesellschaft in ihrer Vielfalt ab. (Foto: istockphoto/Rawpixel Ltd)
Ein Partizipationsrat, in dem Menschen mit Einwanderungsgeschichte sitzen, bildet die Gesellschaft in ihrer Vielfalt ab. (Foto: istockphoto/Rawpixel Ltd)

Nach dem Mord an Walter Lübcke und den Anschlägen in Halle und Hanau ist das Thema Rassismus endlich auch in der Regierung angekommen: Seit Kurzem nimmt sich ein Kabinettsausschuss des Themas an. Zudem hat Horst Seehofer einen Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit eingerichtet. Das ist immerhin ein Schritt in die richtige Richtung – und ein vorsichtiger Hoffnungsschimmer, dass auch ein Minister, der vor wenigen Jahren noch der Überzeugung war, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, lernfähig ist. Doch das reicht noch lange nicht.

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Schlagwörter: Deutschland Halle Hanau Rassismus
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