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Sexueller Missbrauch
Münchener Anwälte wehren sich gegen Erzbistum Köln

Kardinal Woelki hält ein Gutachten der Anwaltskanzlei Westpfahl/Spilker/Wastl über sexuellen Missbrauch im Erzbistum Köln zurück. Nun bietet die Münchener Kanzlei an, das Werk selbst zu veröffentlichen. Das Erzbistum sagt brüsk ab.
von Christoph Fleischmann vom 22.01.2021
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Trübe Tage für Kardinal Woelki: Das Versprechen von Transparenz wird unglaubwürdig. (Foto: pa/Ortmann)
Trübe Tage für Kardinal Woelki: Das Versprechen von Transparenz wird unglaubwürdig. (Foto: pa/Ortmann)

Die Sache entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Wir sind nicht ausreichend zu den uns zur Last gelegten Vorwürfen gehört worden! So haben sich einige der (ehemaligen) Verantwortlichen des Erzbistums Köln gewehrt, als die Veröffentlichung der Kölner Missbrauchsstudie anstand. Dieser Sicht hat sich auch die aktuelle Leitung des Erzbistums angeschlossen und die ursprünglich für vergangenen März geplante Veröffentlichung der Untersuchung zu Missbrauch im Erzbistum Köln verschoben. Nachbesserungen wurden von der mit der Untersuchung beauftragten Münchener Anwaltskanzlei Westpfahl/Spilker/Wastl (WSW) gefordert. Die haben ausführliche Stellungnahmen der beschuldigten Verantwortlichen eingeholt, aber das Erzbistum hat dennoch der Münchner Kanzlei das Vertrauen entzogen und den Auftrag zur Untersuchung neu vergeben.

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