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Ottmar Edenhofer

Kein Aufbruch aus selbstverschuldeter Abhängigkeit: Ottmar Edenhofer zum Klimapaket der Bundesregierung.
vom 30.03.2026
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Ottmar Edenhofer (Foto: pa/sz/Metodi Popow)
Ottmar Edenhofer (Foto: pa/sz/Metodi Popow)

Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung, ist sehr skeptisch, ob die Maßnahmen der Bundesregierung ausreichen, um die fatale Abhängigkeit von fossilen Energien wenigstens zu mindern. Vor allem in den Sektoren Verkehr und Gebäude laufe man Gefahr, die selbstgesteckten Ziele zur Begrenzung von Emissionen zu verfehlen. Dies sei »teilweise auch selbstverschuldet. Denn es fehlt an glaubwürdigen politischen Instrumenten, die klare Anreize setzen zum Umstieg auf zukunftsfähige und zunehmend kostengünstige Klimaschutztechnologien wie E-Autos oder Wärmepumpen.«

Der verzögerte Umbau und die verschleppte ökologische Transformation sei zunehmend auch ein wirtschaftliches Problem. Derzeit koste Deutschland der Import fossiler Energien jährlich 80 Milliarden Euro. Dies schaffe hohe Folgekosten: Die hohen Ausgaben für die Rettungspakete der letzten Energiekrise von deutlich über 100 Milliarden Euro müssen immer noch abgezahlt werden.

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