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Entwicklungszusammenarbeit
Sparen an den Ärmsten

Die Bundesregierung will die Internationale Zusammenarbeit drastisch kürzen. Das ist so unsolidarisch wie kurzsichtig. Ein Kommentar.
von Daniela Ordowski vom 21.08.2025
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Laut werden für die Ärmsten: Demonstration gegen die geplanten Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit vorm Kanzleramt in Berlin. (Foto: PA/Metodi Popow)
Laut werden für die Ärmsten: Demonstration gegen die geplanten Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit vorm Kanzleramt in Berlin. (Foto: PA/Metodi Popow)

Gespart wird dort, wo es am leisesten bleibt – bei den Ärmsten der Welt. Dem aktuellen Haushaltsentwurf zufolge plant die Bundesregierung, die humanitäre Hilfe zu halbieren und die Entwicklungszusammenarbeit drastisch zu kürzen. Auch die zivilgesellschaftliche Auslandsarbeit und kirchliche Zusammenarbeit sollen zusammengestrichen werden. Das klingt zunächst nach Haushaltslogik. In Wahrheit ist es aber eine tiefgreifende politische und moralische Zäsur. Eines der größten Geberländer kündigt Schritt um Schritt seine internationale Solidarität auf. Das Volumen des Bundeshaushalts wächst gewaltig, der Anteil der internationalen Zusammenarbeit aber ist kaum noch erkennbar. Die Folgen dieses Richtungswechsels werden die Menschen im Globalen Süden deutlich und bitter spüren: Für sie gibt es weniger Medikamente, weniger Bildung, weniger Perspektiven. Es leidet die globale Stabilität, auf die auch Deutschland angewiesen ist. Es droht, vor die Hunde zu gehen, was an jahrzehntelanger Arbeit gewachsen ist.

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