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Corona-Maßnahmen
Unwürdiger Druck auf Ungeimpfte

Immer wieder sagen Politiker, es werde niemand zum Impfen gedrängt oder verpflichtet. Die jetzt in Kraft tretenden Regeln zeigen, dass das nicht stimmt. Eine freie Gesellschaft muss aber auch Impfunwillige aushalten können.
von Constantin Wißmann vom 08.10.2021
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 Einer freien Gesellschaft nicht würdig: unehrliche Tricks, um Impfunwillige zur Umstimmung quasi zu zwingen, (Foto: istockphoto/Mohamed El-Jaouhari)
Einer freien Gesellschaft nicht würdig: unehrliche Tricks, um Impfunwillige zur Umstimmung quasi zu zwingen, (Foto: istockphoto/Mohamed El-Jaouhari)

»Eine Impfpflicht wird es nicht geben«, hieß es im Sommer aus der Politik. Je herbstlicher es wird, umso näher kommt sie doch, nur mit immer größeren Schritten durch die Hintertür. In den ersten Bundesländern dürfen nur noch Geimpfte und Genesene in manche Bars, Restaurants und Stadien, 2G statt 3G, ein Test reicht nicht mehr. Und die Politik versucht über das Portemonnaie den »Druck auf Ungeimpfte« zu erhöhen, wie manche Politiker es ganz unverhohlen ausdrücken. Ab dem 11. Oktober wird der Bürgertest außer in Ausnahmefällen nicht mehr unentgeltlich sein, ab November gibt es für ungeimpfte Corona-Kranke keine Lohnfortzahlungen mehr. Man stelle sich eine Kita-Erzieherin vor, die sich dann jeden Tag testen lassen und dafür bezahlen müsste. Eine freie Entscheidung wäre das nicht mehr.

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Schlagwort: Impfpflicht
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