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Rechtspopulismus
Völlig von der Rolle

Nach Donald Trump ist mit Boris Johnson ein weiterer Populist im höchsten Staatsamt gescheitert. Die Demokratie war stabil genug - wird sie sich auch in Zukunft behaupten? Ein Kommentar
von Alexander Schwabe vom 22.07.2022
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Die Demokratie hat zwei Egomanen zurechtgestutzt: Boris Johnson und Donald Trump. (Foto: PA/ZUMAPRESS)
Die Demokratie hat zwei Egomanen zurechtgestutzt: Boris Johnson und Donald Trump. (Foto: PA/ZUMAPRESS)

Die Konservativen haben es schwer. Besonders der rasende gesellschaftliche Wandel der Zeit drängt sie in die Defensive. Die schnelle Taktung der Veränderungen und die Verharrungskräfte des Bewahrens stehen sich entgegen und bringen sie in einen prinzipiellen Widerspruch mit der Welt. So lässt sich erklären, dass große Teile des rechten Lagers – das linke ist davor jedoch keineswegs gefeit – ihr Heil im Populismus suchen. Wenn sie schon inhaltlich wenig zur Transformation der Gesellschaft beitragen können, so gelingt es ihnen wenigstens, mit Stimmungsmache Erfolge zu landen.

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Schlagwörter: Demokratie Populismus Trump USA
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