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Menschenrechte und Umwelt
Zynisches Kalkül mit den Kosten

Gerechtere und nachhaltigere Bedingungen für die Produzenten: Das Lieferkettengesetz war kaum beschlossen – da steht es wieder in Frage. Ob es vor der Bundestagswahl noch in Kraft treten kann, ist offen.
von Barbara Tambour vom 24.02.2021
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Nähen für den Weltmarkt: Frauen in einer Textilfabrik in Bangladesh (Foto: pa/Asad)
Nähen für den Weltmarkt: Frauen in einer Textilfabrik in Bangladesh (Foto: pa/Asad)

Was für eine Posse! Mehr als neun Monate lang hatte die Große Koalition um ein Lieferkettengesetz gerungen. Mitte Februar traten drei Bundesminister vor die Presse und verkündeten endlich die Einigung: Größere deutsche Unternehmen sollten künftig weltweit zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltvorgaben in ihren Lieferketten verpflichtet werden. Der ganz große Wurf war dieser Gesetzesentwurf nicht, aber immerhin ein Anfang.

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