Drohnen-Akademie in Malawi
Afrikas Senkrechtstarterinnen


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Mervis Namakhwa wirkt angespannt, ihre Augen springen von rechts nach links, während sie telefoniert. »Was meinst du, wo wir die Propeller anbringen sollten?«, fragt sie einen Freund und legt ein Metalllineal an den Flügel aus weißem Kunststoffschaum, der vor ihr liegt. Ein Ventilator wirbelt warme Luft durch den Raum. Von der Werkbank neben ihr piept es, Computerstimmen quaken. Teams aus jungen Frauen und Männern tippen Programmierungen in Laptops, stecken Stromkabel um, kontrollieren Joystick und Sender an Flugkörpern.
Es ist elf Uhr vormittags, und Namakhwa ahnt: Es wird ein langer Arbeitstag. Morgen muss sie mit dem Bau ihrer Drohne fertig sein, zum Abschluss ihrer Ausbildung an der »African Drone and Data Academy« (ADDA), Teil der technischen Universität von Thyolo im Süden Malawis.
Rike Uhlenkamp ist freie Journalistin und Teil der Reportergemeinschaft Zeitenspiegel.
