Angriff auf die freie Wahl
Ihr Geschäftsmodell ist so simpel wie genial: Menschen sind beeinflussbar, wenn man sie nur richtig anspricht. Von dieser Annahme gehen große datenverarbeitende Firmen aus, die sich in die Dienste von zahlungskräftigen Politikern oder Unternehmen stellen – und damit Wahlen beeinflussen wollen. Zum Beispiel Cambridge Analytica: Die aus London stammende Marketingfirma brüstete sich damit, sowohl für Donald Trump als auch für die Brexit-Kampagne psychologiebasierte Techniken eingesetzt und somit Wählerinnen und Wähler geworben zu haben. Welche Rolle die Firma im US-Wahlkampf und beim Brexit tatsächlich gespielt hat, ist allerdings umstritten.
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