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Anna Karenina und das Rätsel Portugal

Warum es im Südwesten Europas keinen Rechtspopulismus gibt – dafür aber viele Nichtwähler
von Alexander Smoltczyk vom 05.10.2019
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Flüchtlinge willkommen: Junge Portugiesen gedenken in Porto am 25. April 2016 der Nelkenrevolution von 1974 und drücken dabei ihre Solidarität mit Geflüchteten aus (Foto: pa/Thomas)
Flüchtlinge willkommen: Junge Portugiesen gedenken in Porto am 25. April 2016 der Nelkenrevolution von 1974 und drücken dabei ihre Solidarität mit Geflüchteten aus (Foto: pa/Thomas)

Eine Geringonça ist im Portugiesischen etwas, was seine Zukunft hinter sich hat und in der Gegenwart einen Platz nur als Kuriosum, wenn überhaupt. In Deutschland würde die DKP eine Geringonça sein und in manchen Landstrichen Ostsachsens vielleicht auch die SPD. »Plunder«, »Schrott«, »Gerümpel« wären vage Übersetzungen. In Portugal ist solch ein Gebilde seit vier Jahren an der Regierungsmacht, angeführt von einem Premierminister, dessen Vater aus Indien stammt und der selbst nie eine Mehrheit im Parlament hatte: António Costa. Geringonça war das Signum, unter dem Costas sozialistische Regierung antrat – und gute Aussichten hat, bei den Wahlen am 6. Oktober im Amt bestätigt zu werden.

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Schlagwort: Rechtspopulismus
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