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»Das Paradies, das dauert ein bisschen«

Seit zweieinhalb Jahren regiert Rot-Rot-Grün unter Bodo Ramelow in Thüringen. Ist das Bündnis eine Blaupause für Berlin?
von Anna Lehmann vom 12.05.2017
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Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) und seine Stellvertreterinnen, Finanzministerin Heike Taubert (rechts, SPD) und Umweltministerin Anja Siegesmund (links, Bündnis 90/Die Grünen) ziehen Bilanz nach zwei Jahren Rot-Rot-Grün (Foto: pa/Schutt)
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) und seine Stellvertreterinnen, Finanzministerin Heike Taubert (rechts, SPD) und Umweltministerin Anja Siegesmund (links, Bündnis 90/Die Grünen) ziehen Bilanz nach zwei Jahren Rot-Rot-Grün (Foto: pa/Schutt)

Der Kormoran, ein schwarz gefiederter Vogel, steht unter Naturschutz. Einerseits. Andererseits frisst er am liebsten Fische – zum Verdruss von Anglern und Fischern. Der Kormoran markiert eines der Spannungsfelder der rot-rot-grünen Koalition in Thüringen. »Es kracht manchmal an Stellen, an denen man es nicht erwartet«, erzählt Astrid Rothe-Beinlich, die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen. Soll man einige Kormorane zum Abschuss freigeben? Warum nicht, meinten SPD und Linke. Auf keinen Fall, hielten die Grünen dagegen.

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