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Den Bäumen geht die Kraft aus

Warme Winter, extreme Trockenheit, viele Schädlinge: Was Deutschlands Wald jetzt braucht. Unterwegs mit einer Försterin
von Gunhild Seyfert vom 01.09.2019
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Försterin Lena Dzeia zeigt den kargen Boden, auf dem viele Buchen im Stadtwald wurzeln (Foto: Mischke)
Försterin Lena Dzeia zeigt den kargen Boden, auf dem viele Buchen im Stadtwald wurzeln (Foto: Mischke)

Eigentlich könnten es erholsame und heitere Stunden sein. Im Wald bei Göttingen spielt an einem sonnigen Tag im Spätsommer der Wind mit den Blättern der großen alten Bäume und lässt sie hellgrün-silbern glänzen. Ihr zartes Rauschen erfüllt die Luft. Aber da stehen zwischen dem Grün auch Bäume, die schon jetzt braune Blätter, kahle Äste und stark ausgedünnte Baumkronen tragen. Einige stehen nur noch als Baumgerippe da. Es ist beklemmend: Nach Fichten und Kiefern werden jetzt auch die heimischen Buchen braun. Große Trockenheit, Hitze und neue Schädlinge, die sich wohlfühlen im warmen Klima, lassen die Bäume krank werden. Dabei sind intakte Wälder besonders wichtig für Mensch und Tier: für gute Luft, sauberes Wasser, kühlere Temperaturen und als CO2-Speicher. Wie aber kann Wald, der selbst durch die Klimaveränderung geschädigt wird, vor dieser noch Schutz geben? Was müsste jetzt geschehen, um die Wälder zu pflegen und zu schützen?

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