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Transgender
Die blockierte Pubertät

Medikamente können die Ausbildung von Geschlechtsmerkmalen hemmen. Ein Segen für Jugendliche – oder eine Gefahr?
von Ulrike Gebhardt vom 08.09.2023
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Geschlechterfragen: Manche Jugendliche haben das Gefühl, im falschen Körper zu stecken (Foto: istockphoto/Iurii Krasilnikov)
Geschlechterfragen: Manche Jugendliche haben das Gefühl, im falschen Körper zu stecken (Foto: istockphoto/Iurii Krasilnikov)

Es ist eine Wende um 180 Grad: Transgeschlechtliche Kinder und Jugendliche oder solche, die sich noch unsicher sind über ihre geschlechtliche Identität, sollen in England nur noch in Ausnahmefällen Medikamente erhalten, die die pubertäre Entwicklung hemmen. Es fehle an eindeutigen wissenschaftlichen Beweisen für die Wirksamkeit und für die Sicherheit dieser Pubertätsblocker, begründete der National Health Service (NHS) seine Entscheidung. Damit stellt sich England in eine Linie mit Ländern wie Schweden und Finnland, die aus Sorge vor einer Gesundheitsgefährdung junger Menschen die Verschreibung von Pubertätsblockern stark reglementieren.

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Schlagwort: Sexualität
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