Brennpunkt: USA
Die guten Cops von Camden
Wie geht’s?«, fragt Officer Syms und deutet eine Begrüßung mit dem rechten Ellenbogen an. »Ich halte mich fern von Problemen«, antwortet der Mann mit einem Bein und einer Metallprothese. Er fläzt sich auf einem Stuhl vor einem Hauseingang an der Federal Street. Vom Alter her könnte er Syms’ Vater sein. »Weiter so!«, ermuntert ihn der Polizist. Er trägt an diesem dreißig Grad heißen Tag im Juli die kurzärmelige und kurzhosige Sommeruniform der Camden-County-Police. Unter seiner schwarzen Atemmaske, unter dem schweren, dunkelblauen Uniformstoff und unter dem Gewicht der kugelsicheren Weste, an der Walkie Talkie und Kamera hängen, und dem Gürtel, an dem Taschenlampe, Pfefferspray, Pistole, der gelbe Taser und weitere Polizeiwaffen befestigt sind, muss es heiß sein.
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Dorothea Hahn, US-Korrespondentin der taz in New York

