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Die Tücken des fairen Handels

In Deutschland verzeichnet Fair Trade Rekordumsätze. Der Absatz der fair gehandelten Produkte helfe Bauern, selbstbestimmt ihre Zukunft zu gestalten, verspricht die Organisation Transfair. Dennoch wächst im Süden der Welt die Kritik an dem Modell. Die Titelgeschichte in der neuen Publik-Forum-Ausgabe
von Claudia Mende vom 25.05.2017
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Das Dilemma des Fairen Handels: Blumen müssen in Europa günstig angeboten werden, mit dem Erlös lassen sich aber die Bedingungen für die Blumenarbeiterinnen in Afrika nicht deutlich verbessern (Foto: fairtrade.de/Joerg Boethling)
Das Dilemma des Fairen Handels: Blumen müssen in Europa günstig angeboten werden, mit dem Erlös lassen sich aber die Bedingungen für die Blumenarbeiterinnen in Afrika nicht deutlich verbessern (Foto: fairtrade.de/Joerg Boethling)

Fairer Kaffee, Tee und Schokolade stehen heute neben Rosen mit Fairtrade-Siegel selbstverständlich im Supermarkt. Entstanden aus einer gesellschaftlichen Bewegung, ist der faire Handel heute ein kommerzieller Erfolg. Weltläden und Kirchengemeinden waren die Pioniere, aber die Siegelorganisation Transfair hat den Durchbruch in den Massenmarkt geschafft. Transfair vergibt das bekannte grün-blaue Siegel nach intensiver Prüfung an Produkte wie Kaffee, Tee, Saft, Zucker oder Kakao. Heute, 25 Jahre nach ihrer Gründung, kann die Siegelorganisation auf rund 3000 mit Fairtrade zertifizierte Waren in Deutschland verweisen, die in Supermärkten, in mehr als 20 000 gastronomischen Betrieben, in Behörden, Kirchengemeinden und jetzt auch bei der Deutschen Bahn angeboten werden. Mehr als eine Milliarde Euro werden in Deutschland pro Jahr umgesetzt. Eine Studie hat bescheinigt, dass Fairtrade mehr Bewusstsein für die Folgen unseres Konsums geschaffen hat.

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Schlagwörter: Armut Fairer Handel Kritik
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