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Die unsichtbaren Drahtzieher

Warum Verschwörungstheorien so populär sind und wie man wirkliche Verschwörungen von Fantasien unterscheiden kann
von Christian Boldt vom 11.10.2013
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Seit jeder beunruhigt den Menschen ein Gefühl der Fremdbestimmtheit: Früher sah er Götter am Werk, wenn ihm Unangemenehmes widerfuhr, heute verdächtigt er Mitmenschen als Drahtzieher. (Illustration: Boldt)
Seit jeder beunruhigt den Menschen ein Gefühl der Fremdbestimmtheit: Früher sah er Götter am Werk, wenn ihm Unangemenehmes widerfuhr, heute verdächtigt er Mitmenschen als Drahtzieher. (Illustration: Boldt)

Genf, Sonntag, 11. Oktober 1987. Im Zimmer 317 des Genfer Nobelhotels Beau-Rivage wird der Politiker Uwe Barschel tot aufgefunden, bekleidet in einer gefüllten Badewanne liegend. Der CDU-Mann war erst eine Woche zuvor als Ministerpräsident von Schleswig-Holstein zurückgetreten, infolge einer schmutzigen Affäre. Nun habe er sich in den Tod geflüchtet, urteilen die Medien nahezu einhellig.

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