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Die Vermessung des Menschen

Smartphone-Apps registrieren jeden Herzschlag und zeigen an, wie viel sich Handybesitzer am Tag bewegen. Dafür interessieren sich auch Unternehmen und Krankenkassen. Doch leben Menschen damit tatsächlich gesünder? Und wie krank wird dann die Gesellschaft?
von Matthias Becker vom 25.09.2015
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Viel mehr als ein Telefon: Wer ein Smartphone besitzt, kann Gesundheits- und Fitness-Apps nutzen. (Foto: 123rf.com/belchonock)
Viel mehr als ein Telefon: Wer ein Smartphone besitzt, kann Gesundheits- und Fitness-Apps nutzen. (Foto: 123rf.com/belchonock)

Gesünder leben hieße sich mehr bewegen, weniger sitzen, regelmäßig Sport treiben. Mit der neuen Apple Watch am Handgelenk werde all das viel leichter, verheißt der Apple-Konzern in der Werbung für die mit Sensoren und zahlreichen Computerfunktionen ausgestattete Armbanduhr. »Die Apple Watch misst all deine Bewegungen«, heißt es da. »Egal, ob du mit dem Hund rausgehst, Treppen steigst oder mit deinen Kindern spielst. Sie merkt sich sogar, wenn du aufstehst. Und motiviert dich weiterzumachen.« Denn gerade das schätzen viele Nutzer: Wer schwarz auf weiß und in allen Details sieht, wie weit er gelaufen ist und wie viele Kalorien er dabei verbrannt hat – oder im Gegenteil, wie selten er sich vom Sofa erhoben hat –, der ist motivierter und überwindet eher den sprichwörtlichen inneren Schweinehund.

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Schlagwort: Krankenversicherung
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