Ein Land steht auf
Nadeln und Farben liegen schon bereit. In seinem Tattoo-Studio wartet Ivica Andrijic auf die nächste Kundin. Sie möchte einen blauen Flügel tätowiert bekommen. Den Körper des gebräunten 42-jährigen Mannes mit den kurzen Haaren und den strahlenden schwarzen Augen schmücken selbst zahlreiche Tattoos. Der Kriegsveteran hat hier am Hafen ein Tattoostudio eröffnet, das ihm wieder den Weg in ein – fast – normales Leben geebnet hat. Doch der Krieg lässt jeden Tag grüßen. »Er steckt hier, unter meinem Knie«, sagt Ivica Andrijic und deutet auf seine Beinprothese.
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