Hoffnung auf einen Klimavertrag


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Lima erwartet einen seltenen Gast, er ist vorsichtig, leicht flüchtig und hat sich eigentlich vor Jahren verabschiedet: der Optimismus. Aber vor der 20. UN-Klimakonferenz vom 1. bis 12. Dezember steigt bei vielen Delegierten und Beobachtern die Hoffnung auf echten Fortschritt. Die Verhandlungen in der peruanischen Hauptstadt sollen den Weg frei machen für ein umfassendes Klimaabkommen im Dezember 2015 in Paris. Und die Chancen dafür stehen nicht schlecht.
Denn anders als auf bisherigen Konferenzen haben sich die großen Klimasünder der Welt bewegt. Die USA und China haben sich überraschend Anfang November zu neuen Zielen bekannt. US-Präsident Barack Obama will die Emissionen bis 2025 um etwa 27 Prozent gegenüber 2005 senken, sein Amtskollege aus China, Xi Jinping, plant, den Ausstoß von Treibh
Die Konferenz von Lima: Vom 1. bis zum 12. Dezember treffen sich Vertreter von über 190 Nationen in der peruanischen Hauptstadt Lima, um einen Welt-Klimavertrag vorzubereiten. Beschlossen werden soll er 2015 in Paris, in Kraft treten 2020. Bis März 2015 wird das UN-Klimasekretariat feststellen, wie viel CO2 die einzelnen Staaten bereit sind einzusparen. Bislang werden nach UN-Berechnungen weltweit etwa zehn Milliarden Tonnen CO2 im Jahr zuviel emittiert, um bei der Klimaerwärmung unter der zwei Grad-Grenze zu bleiben – das ist zehnmal der Ausstoß Deutschlands.
