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Anschlag auf Restaurant »Kanaan«
Hummus für den Frieden

Plötzlich ist ihr Restaurant ein Trümmerfeld. Ein Einbruch, sagt die Polizei. Doch Oz Ben David, der Israeli, und Jalil Dabit, der Palästinenser, fürchten, dass das »Kanaan« in Berlin Opfer des Hasses geworden ist. Gerade deshalb machen sie weiter.
von Alicia Rust vom 08.08.2024
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Kichererbsen und gute Laune: Oz Ben David und Jalil Dabit (Foto: Alicia Rust)
Kichererbsen und gute Laune: Oz Ben David und Jalil Dabit (Foto: Alicia Rust)

Da stimmt etwas nicht. Das war, noch im Halbschlaf, Oz Ben Davids erster Gedanke, als ihn an jenem schrecklichen Sonntagmorgen um kurz nach sechs Uhr das Telefon aus dem Schlaf riss. Frühe Anrufe gibt es immer mal wieder für den Israeli, der gemeinsam mit seinem palästinensischen Geschäftspartner Jalil Dabit das vegan-vegetarische Restaurant Kanaan im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg betreibt. Der Sonntag aber ist Oz Ben Davids freier Tag, da stört ihn sonst niemand. »Als unser Team von der Frühschicht anrief, wusste ich sofort, dass etwas passiert sein muss«, sagt der 44-Jährige.

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