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Kampf gegen die fossile Industrie

Die Klimakrise gerät über die politischen Debatten, die Populisten der Welt derzeit bescheren, zunehmend aus dem Blick. Ab dem 5. Mai will die Divestment-Bewegung eine Woche lang auf diese globale Bedrohung mit Aktionen auf allen Kontinenten aufmerksam machen. Sie fordert dazu auf, der fossilen Industrie das Geld zu entziehen
von Markus Dobstadt vom 05.05.2017
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Kein Geld mehr in die fossilen Energien zu investieren, das fordert die rasch wachsende Divestment-Bewegung (Foto: istockphoto/Drbouz)
Kein Geld mehr in die fossilen Energien zu investieren, das fordert die rasch wachsende Divestment-Bewegung (Foto: istockphoto/Drbouz)

Der Klimawandel ist aus der politischen Debatte verdrängt, aus der Welt ist er hingegen nicht. Der CO2-Gehalt in der Luft steigt weiter an. Mit über 400 Parts per Million ist er so hoch wie noch nie, seitdem Menschen auf der Erde leben. Damit verbunden ist der Anstieg der Temperaturen. 2016 war das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, und zum dritten Mal in Folge wurde der bisherige Jahresrekord wieder gebrochen. Weltweit hat sich die Erde gegenüber der vorindustriellen Zeit bereits um 1,3 Grad erwärmt. Laut dem Klimavertrag von Paris soll die Erwärmung bei deutlich unter zwei Grad bleiben. Diesem Wert kommt die Welt bereits gefährlich nahe.

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