Sozialprotokoll
»Minimalismus heißt für mich nicht Askese«
Meine minimalistischen Anfänge waren von Fehlern geprägt. So habe ich zum Beispiel im Keller mit dem Aussortieren angefangen. Im Laufe der Zeit sammelt sich im Keller einer Großfamilie richtig was an. Ich hatte kaum mit dem Aufräumen begonnen und war schon den Tränen nah. Wie sollte ich hier nur Ordnung reinbekommen? Was ich nicht wusste: Wenn man noch nicht so geübt darin ist, sich von Unnützem zu trennen, dann sollte man mit kleinen Dingen und Aktionen anfangen. Etwa mit der Fragestellung: Welche Bücher liebe ich und nehme sie immer wieder zur Hand? Bücher, die ich nur einmal und mit wenig Begeisterung gelesen habe, kann ich auch verschenken. Ebenfalls gelernt habe ich: Fang immer mit deinem eigenen Kram an, und deine Familie wird ganz von alleine folgen.
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