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Öko-Projekte der Religionen

Papst Franziskus ist durch seine Enzyklika »Laudato si« als »Umweltpapst« in die Geschichte eingegangen. Doch auch Juden und Muslime engagieren sich längst für die Umwelt – nur weiß das kaum jemand. Wir stellen praktische Beispiele aus der ganzen Welt vor
von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 01.12.2015
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Die Welt schaut auf Paris und die Klimakonferenz, aber auch die Religionen sind wichtig für den Klimaschutz. Unter dem Schlagwort »Öko-Dschihad« engagieren sich Muslime etwa für eine intakte Umwelt, in den USA riefen 333 Rabbiner dazu auf, nicht weiter in fossile Energien zu investieren
Die Welt schaut auf Paris und die Klimakonferenz, aber auch die Religionen sind wichtig für den Klimaschutz. Unter dem Schlagwort »Öko-Dschihad« engagieren sich Muslime etwa für eine intakte Umwelt, in den USA riefen 333 Rabbiner dazu auf, nicht weiter in fossile Energien zu investieren

Jeden Freitag predigt Mufti Mubajje in seiner Moschee in Uganda für den Klimaschutz. Den Gläubigen rät der muslimische Religionsführer, weniger Kohle zu verbrauchen und keine Bäume abzuholzen. Ein Bischof der anglikanischen Kirche ist im Westen des Landes mit einer ähnlichen Mission unterwegs: Er tauft Babies erst und traut Paare nur, wenn die Menschen vorher einen Baum gepflanzt haben. Die zwei Glaubensführer stehen stellvertretend für viele Christen und Muslime weltweit, die sich auf Grundlage ihrer Heiligen Schriften für die Umwelt einsetzen.

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