Paradoxes Russland
Regen, Kälte, Plattenbau. Die Fahrt vom Flughafen in die Moskauer Innenstadt bestätigt erst mal die Vorurteile, die eine Deutsche, die erstmals nach Russland kommt, so über das Land gesammelt hat. Block um Block um Block ziehen mehr als eine halbe Stunde lang nur gigantische Hochhausgürtel am Busfenster vorbei. Dann, ganz unerwartet, tauchen rührende kleine Holzhäuser auf, breite Boulevards und Kirchen mit bunten Zwiebeltürmen. Schließlich das Stadtzentrum mit seinen prächtigen historischen Gebäuden, futuristischen Glasbauten, eleganten Promenaden und den bezaubernden Brücken über die Moskwa. Später reißt auch der Himmel auf, treffen tausend Sonnenstrahlen auf die güldenen Kuppeln der Basiliken und verglitzern die Stadt. Da sind die krassen Widersprüche Russlands schon sichtbar.
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