TISAs beste Freunde


Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:
- Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
- Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
- Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
- 4 Wochen kostenlos testen

Jetzt direkt weiterlesen:
- diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
- die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
- 4 Wochen für nur 1,00 €

Unser Wasser steht nicht zum Verkauf!« Mitte Februar protestierten mehrere Hundert Menschen in Genf gegen die bereits seit 2012 geführten Geheimverhandlungen über ein neues Freihandelsabkommen für Dienstleistungen. Es heißt abgekürzt TISA (Trade in Services Agreement). Die Proteste richten sich gegen das Ziel der Verhandlungen: nämlich öffentliche Dienstleistungen wie Gesundheit, Bildung oder die Versorgung mit Energie und Wasser über das bereits erreichte Ausmaß hinaus weltweit zu deregulieren und zu privatisieren.
»Seien es Hüftoperationen oder unser Trinkwasser – durch TISA könnten Europas öffentliche Dienstleistungen im großen Stil an große multinationale Unternehmen versteigert werden«, erklärte Christoph Schott, Leiter der Internet-Kampagne
Die verhandelnden Länder bezeichnen sich als »really good friends of services«, als echte Freunde von Dienstleistungen. Dazu zählen neben den USA und der EU mit ihren 28 Mitgliedsstaaten auch Australien, Chile, Kanada, die Schweiz, Japan, Kolumbien, Costa Rica, Hongkong, Island, Mexiko, Neuseeland, Norwegen, Panama, Pakistan, Peru, Südkorea, Taiwan und die Türkei. Sie verantworten rund siebzig Prozent des weltweiten Handels mit Dienstleistungen.
