»Wie süß, mein Syrer war einkaufen«
von
Elisa Rheinheimer-Chabbi
vom 24.03.2016
Krisenmanager Kilian Kleinschmidt (Foto) sagt: »Viele Helfer übertreiben es mit der Bevormundung. Es ist besser, Flüchtlingen zu vermitteln: Ihr seid selbst für euch verantwortlich.« (Foto: pa/dpa/Soeren Stache)
Publik-Forum: Herr Kleinschmidt, Sie sagen, Flüchtlinge werden viel zu häufig nur als Opfer gesehen. Was ist falsch daran, Mitleid zu empfinden?
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Kilian Kleinschmidt, geboren 1962, arbeitete 25 Jahre lang als Entwicklungshelfer für das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR), unter anderem in Somalia, Ruanda und Pakistan. Von 2013 bis Ende 2014 war Kleinschmidt Krisenmanager des Flüchtlingslagers Zaatari in Jordanien, in einem der größten Lager der Welt. Heute lebt er mit seiner Familie in Wien und berät das österreichische Innenministerium in Fragen der Erstaufnahme von Flüchtlingen. 2015 erschien sein Buch »Weil es um die Menschen geht: Als Krisenhelfer an den Brennpunkten der Welt«.

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