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Zwei für die Große Koalition

Die Christdemokratin Annegret Kramp-Karrenbauer und die Sozialdemokratin Manuela Schwesig stehen auf den ersten Blick für völlig verschiedene Programme. Doch die Ministerpräsidentinnen vom Saarland und von Mecklenburg-Vorpommern verbindet mehr als gedacht
von Bettina Röder vom 31.01.2018
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Eiserne Nerven und viel Disziplin: Nicht nur das verbindet die Ministerpräsidentinnen Annegret Kramp-Karrenbauer (links), CDU, und Manuela Schwesig, SPD, sie sind auch in manchen inhaltlichen Fragen nicht weit auseinander (Foto: pa/BeckerBredel)
Eiserne Nerven und viel Disziplin: Nicht nur das verbindet die Ministerpräsidentinnen Annegret Kramp-Karrenbauer (links), CDU, und Manuela Schwesig, SPD, sie sind auch in manchen inhaltlichen Fragen nicht weit auseinander (Foto: pa/BeckerBredel)

Es war um 4.30 Uhr morgens, als sie auf der Autobahn in der Nähe von Potsdam verunglückte. Da hatte sie mit Fahrer und Dienstwagen bereits 700 Kilometer Nachtfahrt hinter sich. Annegret Kramp-Karrenbauer, die saarländische Ministerpräsidentin, kam von einer Spritztour aus Saarbrücken, wo sie trotz der Sondierungsgespräche in Berlin einen Neujahrsempfang mit 1800 geladenen Gästen gegeben hatte. Und weil sie wieder nach Berlin zurückmusste und es in dieser Nacht keinen Flug mehr gab, hatte sie sich kurzerhand in ihren Dienstwagen gesetzt. »Das war sicherlich eine Extremsituation in den Verhandlungen in Berlin und nicht der Alltag«, sagt sie zu Publik-Forum. Eine Woche nach dem Unfall kann ich sie zu Hause anrufen. Die 55-jährige CDU-Politikerin ist bekannt für eiserne Nerven und Disziplin.

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