Müde oder mächtig?

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Frau Wichterich, »Die globalisierte Frau« lautet der Titel eines Ihrer Bücher. Was macht die Globalisierung mit den Frauen?
Christa Wichterich: Die Globalisierung hat zu einer stärkeren Integration von Frauen in das Erwerbssystem geführt. Doch es ist eine paradoxe Integration, weil weiter Ungleichheiten und Diskriminierungen bestehen. Die meisten Frauen weltweit arbeiten unterbezahlt, flexibel, Teilzeit, prekär.
Haben Frauen in Europa oder Nordamerika andere Interessen als in Asien oder Afrika?
Wichterich:Frauen haben überall unterschiedliche Interessen, auch in Europa unterscheiden sie sich stark, je nach sozialer Klasse oder ethnischer Herkunft. Klar ist, dass für die Frauen im Süden Überlebensfragen ein
ist Soziologin und Publizistin und lehrt an verschiedenen Universitäten. Sie lebte unter anderem im Iran, in Indien und Kenia; heute wohnt sie in Bonn. Wichterich ist Mitglied der Organisation Women in Development Europe ( WIDE) und Autorin vieler Bücher. Ihr jüngstes: »Gleich, gleicher, ungleich. Paradoxien und Perspektiven von Frauenrechten in der Globalisierung«, Ulrike Helmer Verlag 2009, 240 Seiten, 19,90 €
