»Abschiednehmen war verboten«

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Sie schrickt noch immer zusammen, wenn das E-Wort fällt: E wie Ebola. Ebun James DeKam sammelt sich. Wenn sie wieder anfängt zu sprechen, ist ihre Stimme gefasst, leiser und langsamer als zuvor. »Ja, Ebola«, im November 2015 in Sierra Leone offiziell als besiegt erklärt, »hat unsere Gesellschaft schwer erschüttert. Die Menschen starben so unheimlich schnell. Und es war ein wichtiger Teil der Lösung, dass die Menschen auseinanderrückten, ganz wider unsere Tradition des Zusammenrückens und der Berührung.«
Die Generalsekretärin des Kirchenrats in Sierra Leone, der rund vier Dutzend evangelischer, charismatischer und Pfingstkirchen umfasst, rekapituliert den Umgang mit der Krankheit: »Angesichts des schnellen und scheinbar unerklärlichen Todes so vieler Menschen herrschte in den ersten Wochen eine S
Die
Ebolafieber-Epidemie brach Anfang 2014 in Westafrika aus. Anfang 2016 wurde sie für beendet erklärt. Hauptbetroffen waren die armen Länder Sierra Leone, Liberia und Guinea. Sierra Leone und Liberia sind bis heute geschwächt durch die Folgen jahrzehntelanger Bürgerkriege. An Ebola erkrankten über 28 600 Menschen, von denen laut Weltgesundheitsorganisa tion über 11 315 starben. Die Viruskrankheit Ebola ist hoch ansteckend. Als Hauptwirt des Virus gelten Flughunde, ähnlich den Fledermäusen.
