Das MemorandumSoldaten sind auch TäterStimmungsmacheDie Bütt lebtKorrekturVordemokratische ÄngsteOberflächlich durchgeblättert
Thomas Seiterich steckt alle Kritiker fein säuberlich in Schubladen, damit der Leser auch gleich weiß, was er bitte von so etwas zu halten hat, und dann spricht er einem wie mir fröhlich noch das Christentum ab, indem er unterstellt, ich hätte »keine Lust«, die Kirche am Evangelium auszurichten. So startet man keinen Dialog, so teilt man die Welt in Schwarz und Weiß und bleibt schulterklopfend unter sich. Dagegen gäbe es realistische Forderungen, die uns aus den Sackgassen herausführen können. Wir brauchten bessere Beschwerdemöglichkeiten, mehr Einfluss von Frauen in der Kirche, generelle Überlegungen, wie man das millionenfache Single-Dasein in unserer Gesellschaft besser leben kann und wie dann auch eine bessere Zölibatskultur aussehen könnte, wir brauchten aber vor allem den Blick auf das Wesentliche, auf Gott, auf Jesus Christus, auf geistliche Antworten auf den großen spirituellen Durst der Menschen.
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