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Der Strom und die Moral

Nach Fukushima sind nicht nur neue Techniken notwendig. Es braucht auch eine geistige Energiewende
von Wolfgang Kessler vom 06.05.2011
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Nach dem Atomunfall in Fukushima scheint die Energiewende plötzlich greifbar: Erneuerbare Techniken fördern, neue Stromtrassen bauen, Speichermöglichkeiten schaffen. Schließlich brauchen wir auch sauberen Strom, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint. Dies ist ist nicht einfach, nicht billig, nicht leicht durchsetzbar, aber sicher nicht unmöglich. Andererseits darf die Suche nach technischen Lösungen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es bei der Energiewende um weit mehr geht als um den Umstieg auf neue Techniken. Es geht um eine geistige Neuorientierung der Gesellschaft.

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Schlagwort: Energiewende
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