Machtkampf hinterden Kulissen

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Was für eine Duplizität! Am 28. Februar trat Joseph Ratzinger als Papst zurück, und gut zwei Monate später gab Hans Küng, sein ehemaliger Professorenkollege und langjähriger Widersacher, sein Amt als Präsident der Stiftung Weltethos ab. Ratzinger, Jahrgang 1927, und Küng, Jahrgang 1928, zollen dem Alter Tribut, trennen sich von ihren Ämtern in einer Phase, in der sie noch über die Kraft verfügen, eigenständig zu entscheiden.
1979 verlor Hans Küng wegen seiner papstkritischen Haltung seine kirchliche Lehrbefugnis und schien am Ende. Doch der Theologe rappelte sich auf, baute sein aus der Fakultät ausgegliedertes Institut für ökumenische Forschung aus und wandte sich seiner Weltethos-Idee zu. Aus dieser Idee erwuchs eine respektable Stiftung
