Hoffnung säen gegen den Hunger
Brot für die Welt: Niemand is(s)t für sich allein
Was haben Biosprit, Agrarsubventionen und Tierfutter mit Hunger zu tun? Die Kampagne unter dem Motto »Niemand is(s)t für sich allein« des evangelischen Hilfswerks Brot für die Welt soll auf die Zusammenhänge zwischen Hunger, westlichen Konsumgewohnheiten und den Spielregeln des Welthandels aufmerksam machen. Da jeder zweite Hungernde auf der Welt Kleinbauer ist, kämpft Brot für die Welt für eine gezielte Förderung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft in allen Ländern. Im Rahmen der Kampagne zur Ernährungssicherheit fordert Brot für die Welt: Das sogenannte »Landgrabbing« durch ausländische Investoren muss international reguliert werden. Multinationale Lebensmittel- und Agrarkonzerne müssen sich an soziale und ökologische Kriterien halten. Und nicht zuletzt: Der reiche Norden muss sein Konsumverhalten ändern. Weniger Fleisch und ökologisch angebaute Nahrungsmittel aus der Region sind dabei ein Anfang.
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