»Ich muss mich abnabeln«

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Georg Schwikart klingt beschwingt, fast fröhlich. Er ist gerade ein paar Stunden aus Rom zurück. Es ist eine Abschiedsreise gewesen, ein Geschenk seiner katholischen Heimatgemeinde, die bald nicht mehr seine Gemeinde sein wird. »Ich liebe die katholische Kirche weiter«, sagt er, und man glaubt ihm dieses große Wort, wenn er erzählt, wie die Reisegruppe in römischen Kirchen betete oder gemeinsam Gottesdienst feierte. Was jetzt kommt, überschreibt er mit »Spurwechsel«. Die Richtung selbst bleibe unverändert. Am Pfingstfest tritt der katholische Schriftsteller Schwikart in die evangelische Kirche über. Zugleich bewirbt er sich dort als Prädikant, als jemand also, der ehrenamtlich Gottesdienste feiern und Predigten halten wird.
Schon der jugendliche Ministrant hat viel Kontakt mit dem Protes
